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Elle Puls - Persönlicher Newsletter

Was viele unterschätzen - Ich mag es nicht mehr missen


Am 25. Januar 2016 habe ich voller Begeisterung meinen ersten persönlichen Newsletter geschrieben. Damals ahnte ich nicht, wie viele noch folgen würden. Und was sich daraus entwickeln würde.

Der Newsletter wurde mein verkaufsstärkster Kanal, obwohl (oder vielleicht gerade weil) ich oft gar keine Angebote gemacht habe.

Nach meiner Definition bietet ein persönlicher Newsletter die Möglichkeit, seine Gedanken zu sortieren und beim Schreiben weiterzuentwickeln. Ich baue dadurch eine Verbindung zu meiner Leserschaft auf und mache Angebote, die aus einer Haltung entstehen statt aus reiner Verkaufsabsicht.

Ein persönlicher Newsletter ist mehr als ein Verkaufskanal und weil ich so überzeugt davon bin, dass jeder Gewerbetreibende und Unternehmer einen schreiben sollte, findest du hier meine vier wichtigsten Gründe dafür:

1) Weiterentwicklung

Stell dir meine Gedanken wie einen Sack Flöhe vor. Wenn ich anfange zu schreiben, lasse ich oft erst alle ohne Struktur aufs Papier fließen, um einen klaren Kopf zu bekommen.

Da kommt eines meiner Mottos zum Tragen: STARTEN STATT WARTEN.

Für ein Tagebuch mag so ein Gedankenerguss ausreichend sein. Da ich aber hier für dich und andere Leserinnen schreibe, will ich dass der Text Struktur und einen logischen Flow hat.

Dieser Prozess ist so wertvoll, denn die Klarheit entsteht für mich oft beim Schreiben. Und mit jedem Newsletter, den du liest, lernst du mich ein bisschen mehr kennen gleichzeitig kristallisiert sich meine Haltung zu verschiedenen Themen immer besser heraus.

2) algorithmusfreie Zone

Diese Mail ist ohne einen fremdbestimmten Algorithmus in deinem Postfach gelandet. Du hast sie bekommen, weil du dich irgendwann aktiv für meinen Newsletter angemeldet hast. Du kannst dich auch jederzeit abmelden und hörst dann nichts mehr von mir.

Beim Lesen entsteht meist mehr Verbindung und Tiefe als bei einem schnellen Post auf der trubeligen Plattform Instagram, wo alle um deine Aufmerksamkeit buhlen und dir vieles ungefragt in den Feed gespült wird. Anders als auf Social Media ist hier die Schlagzahl auch geringer.

Mein Newsletter ist kein Megafon, sondern eine stille Post.

3) Verbindung

Je persönlicher ich schreibe (nicht privat, das ist ein Unterschied), desto stärker wird die Verbindung.

Die Verbindung zu den richtigen Menschen. Denn kleine Geschichten aus dem Alltag, persönliche Gedanken oder auch mal Zweifel resonnieren mit den Menschen, die sich davon angesprochen fühlen. Neudeutsch könnte man auch "Storytelling" sagen.

Das funktioniert auch in einem professionellen Umfeld. Glatt gebügelte firmenkonforme Texte will doch schon lange keiner mehr lesen. Menschen kaufen am liebsten von Menschen und nicht von gesichtslosen Unternehmen. Deswegen: Erzähle die Geschichten, die dir wichtig sind. Lade Menschen in deine Welt ein!

Oft erlebe ich es bei mir selbst aber auch bei anderen, dass sie sich weniger an eine sorgfältig ausgeklügelte Marketingbotschaft von mir erinnern, sondern daran, dass ich eine Reise nach Marokko gemacht habe. Oder dass ich 1,82 m groß bin und mir die meisten Jeans von der Stange einfach zu kurz sind.

Ich glaube es gibt keine Branche oder Tätigkeit, in der es nicht funktioniert, über einen persönlichen Newsletter potenzielle Kunden anzuziehen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen.

Geschichten verbinden.

4) Pragmatismus

Bisher ist der Newsletter das Format, das ich am konstantesten und am leichtesten durchgehalten habe. Weil: Das Schreiben entspricht meinem Wesen am ehesten. UND: Ich muss mir kein Design drum herum ausdenken. Ich muss mich nicht schminken oder auf eine gute Beleuchtung achten wie z. B. für ein Video oder Foto. Ich klappe nur den Laptop auf und los geht es. Mir macht das Freude.

Anfangs habe ich unterschätzt, wie sehr ich Menschen durch meine Art Geschichten zu erzählen oder Dinge zu tun, inspirieren kann. Durch Feedback zu meinen Newslettern und anderen Inhalten, weiß ich, dass das so ist. Und das freut mich riesig.

Wie schön, dass ich mit einer Tätigkeit, die mir Freude bringt, auch anderen Menschen etwas geben kann.

Eine Frage für dich:

Was könnte sich für dich verändern, wenn du deinen eigenen persönlichen Newsletter schreibst?

Lass den Januar 2026 zu deinem Newsletter-Start werden!

Du hast Fragen zum Aufbaue eines persönlichen Newsletters? Schreib mir gerne, was dich bewegt. Bei Interesse kann ich das Thema weiter vertiefen.

Herzliche Grüße,

Elke

PS.: Ich schreibe diesen Newsletter "von Hand", weil ich die Fähigkeit meine Gedanken selbst in Worte fassen zu können, bewahren will. Ich nutze manchmal KI, um zu recherchieren oder eine Struktur für meinen Text zu erstellen.

Elle Puls - Persönlicher Newsletter

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