Jeden Sonntag ein Impuls, der dich zurück zu dir bringt.
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Was passiert, wenn du dein Outfit mal von hinten aufzäumst? Du hast eine bestimmte Reihenfolge, in der du dich ankleidest. Diese Gewohnheit bestimmt mit darüber, wie deine Looks aussehen. So entsteht das Gefühl, immer das gleiche anzuziehen, obwohl doch mehr Möglichkeiten im Schrank hängen. Was passiert also, wenn du die Reihenfolge einfach mal umdrehst? Damit meine ich nicht, die Unterwäsche zuletzt anzuziehen (Superman lässt grüßen), sondern das, was wir sonst wie eine Kirsche als letztes auf die Sahnetorte setzen, einfach mal als Startpunkt zu nehmen: Ein Accessoire. Diese Änderung des Denkschemas aktiviert dein Gehirn auf einer anderen Ebene. Du bist dann nicht im Autopilot, sondern voll da, weil du eine Route fährst, die du noch nicht kennst. Das aktiviert deine Kreativität und auf einmal siehst du neue Kombinationsmöglichkeiten in deinem Schrank. Ohne etwas Neues gekauft zu haben! Das hat Antje im Wardrobe Lab so schön gesagt: Wenn du deine Aufmerksamkeit von Anfang an auf ein Accessoire bringst, kannst du ihm durch das Outfit eine Bühne bauen. Die Methode, die Accessoires am Ende drüber zu streuen, führt oft dazu, dass sie vergessen werden. Oder der Ohrring will dann doch nicht zum Oberteil passen. Und dann hast du keine Lust mehr, dich weiter damit zu beschäftigen. Ich will damit nicht sagen, dass es immer die beste Herangehensweise an ein Outfit ist, aber sie ist super, um mal das eigene Gewohnheitsmuster zu durchbrechen. Denn die Qualität unserer Gewohnheiten bestimmt die Qualität unseres Lebens. Und wenn du unzufrieden mit deinen Outfits bist, dann durchbrich mal eine Gewohnheit vor dem Kleiderschrank und gucke, was passiert. Das ist doch das Gute: Vor dem Kleiderschrank bist du alleine mit dir und kannst einfach mal experimentieren. Ohne Anspruch auf Perfektion. Letztendlich macht es ein Experiment aus, dass man das Ergebnis nicht kennt. Manchmal ist das Ergebnis überraschend schlecht und manchmal erstaunlich gut. Beides bringt spannende Erkenntnisse und hilft, klarer darüber zu werden, was einen Platz im Kleiderschrank verdient hat und was nicht. Sieh deinen Kleiderschrank einfach mal als einen Club an, vor dem du der Türsteher bist. Lässt ein guter Türsteher einfach alle rein, die reinwollen? Wenn die Party gut werden soll, natürlich NICHT! Alles was in deinem Schrank ist, hast du hinein gelassen. Und du kannst Teile auch wieder hinausbefördern. Das war übrigens auch ein spannendes Thema beim Spotlight-Styling am Montag: Fühlt sich dein Kleiderschrank eher an wie ein buntes Kuddelmuddel à la TK Maxx oder luxuriös wie in einer Jil Sander Boutique? Wo befindet sich dein Kleiderschrank auf dieser Skala (aus dem Capsule Wardrobe Workbook)? Alles voll mit unterschiedlichen Bügeln, Sachen übereinander hängend, ungebügelt und ohne System? Oder haben deine Kleider Luft zum Atmen? Sind sie gebügelt und farblich oder nach Kategorie sortiert? Je wertiger du deine Kleidung behandelst, desto wertiger wird sie auch wirken. Das Experiment im Wardrobe Lab morgen (27.4.): Das Dopamin-Teil Was macht dich glücklich, wenn du es anziehst? Genau das kommt ins Outfit. Nicht weil es Regeln erfüllt, sondern weil es sich gut anfühlt. Und wenn du Lust hast, deine Outfit-Gewohnheiten langfristig zu durchbrechen, dann komm für 0€ ins Wardrobe Lab. Das Wardrobe Lab ist ein kostenloser Raum für Frauen 45+, die ihre Garderobe neu entdecken wollen. Ohne neu zu kaufen. Jeden Montag ein Experiment. Jeden Montag ein neuer Look aus dem, was du schon hast. 👉 Es kostet nichts außer einer Portion Neugier. |
Jeden Sonntag ein Impuls, der dich zurück zu dir bringt.